Die Coverband aus dem Rhein-Erft-Kreis

Green Garage am 18. September 2015 im FuNTASTIK

Von diesem Auftritt haben die Fans ja viel erwartet: Tolle Songs, super Atmosphäre und eine Riesen-Stimmung. Und genau das powerte Green Garage – Die Cover-Band aus dem Rhein-Erft-Kreis – an diesem Abend perfekt auf die Bühne. So wurde aus dem 24. Kulturwind doch eine ziemlich stürmische Angelegenheit. Mit einer gekonnten Mischung aus dem reichhaltigen Repertoire gecoverter Titel aus Pop und natürlich vor allem Rock zündeten die fünf Musiker zunächst einmal ein Feuerchen an, um das Publikum mit ihrem Stil bekannt zu machen. Denn nicht nur die „eisernen und treuen Fans“ der Gruppe waren in das FuNTASTIK gekommen, sondern eine Menge Neugieriger wollten die Frontfrau Rachel Reuter („Die Stimme“), Guido Bergmann (Gitarre und Gesang), Frank Weingarten (Gitarre), Chris Noth (Schlagzeug) und Kai Dobernecker (Bass und Gesang) erleben.

Dann wurde der Turbo zugeschaltet und ein Musikerlebnis geschaffen, das manche Profis in den Schatten stellt: Richtig gut aufeinander abgestimmt bringt die Band einen Sound zustande, der den Originalen in nichts nachsteht. Und dennoch ist der unverkennbar eigene Stil da – ein Ergebnis der musikalischen Professionalität und dem deutlich zu spürenden Spaß an der Musik und am Auftritt. Genau so empfand das auch das Publikum; mehr als 80 Besucher waren in das FuNTASTIK gekommen und freuten sich über gute Stimmung, Musik und Gespräche, die in einer kurzen Pause der Band nicht mehr gegen die Lautsprecher ankämpfen mussten. Im Weiteren liefen die Fünf von Green Garage zu einer mitreißenden Form auf. Der Sound wurde, unterstützt durch eine exzellente Technik, etwas härter, die Leute gingen mit und viele sangen, denn die Songs waren ja den meisten bekannt.

Das FuNTASTIK bebte, hielt aber stand, und häufig hörte man den begeisterten Kommentar: „So etwas haben wir hier schon lange nicht mehr erlebt!“. Folgerichtig war das Publikum am Ende des Konzerts auch nicht bereit, die Band mit einem freundlichen Applaus zu entlassen, sondern forderte Zugabe um Zugabe und ließ erst ab, als man den Musikern die Erschöpfung ansehen konnte. Es war ein toller Abend – Bravo der Band Green Garage und auch dem Publikum.

Hartmut Fritz

 

Kölner Stadt-Anzeiger am 22.12.2014

von Anja Musick

Der Sound aus der Garage

 
Die Coverband „Green Garage“ begeisterte am Wochenende das Publikum in Bergheim. Die Band spielte, was sie auch privat gerne hört und das hörte man. Nebenbei erzählten die Musiker, wie sie zu ihrem Namen gekommen sind.  

Es gibt viele bemerkenswerte Bandnamen. Musiker können meistens auch erzählen, wie diese zustande gekommen sind. So geht es auch den Mitgliedern der Kerpener Coverband „Green Garage“.

Die traten am Wochenende in der Bergheimer Kneipe „Frühbrunnen“ auf. Grüne Garage – das hört sich wirklich ungewöhnlich an. „Wir haben uns bei den Jamsessions in der Schlagzeuggarage der Musikschule Heinen in Neu-Bottenbroich kennengelernt“, erzählt Kai Dobernecker, Bassist der Band. „Und die hatte ein grünes Tor.“ Alles klar.

Im Dezember 2006 entschlossen sich die Musiker, die Band zu gründen. Der erste Auftritt erfolgte im Rahmen einer Kommunionsfeier in Erftstadt. Nun blickt die Band aber mittlerweile schon auf 52 Auftritte zurück. Sie touren hauptsächlich im Kreis, waren aber auch schon in Hilden und im Bergischen Land aktiv. Von den Gründungsmitgliedern sind noch Guido Bergmann (Gitarre, Gesang) und Kai Dobernecker (Bassgitarre, Gesang) mit an Bord. Dazu gesellten sich Frank Weingarten (Gitarre), Chris Noth (Schlagzeug) und Rachel Reuter (Leadsängerin). Wenn der Terminplan es zulasse, sei auch Albert Kristic (Percussion) dabei, erklären die Musikkollegen.

Rappelvolle Kneipe

In der rappelvollen Kneipe ging dann auch die Post ab. Schnell wurde klar, wodurch sich die Hobbymusiker auszeichnen: Sie sind nah am Original, präsentieren bekannte Titel aus Rock, Crossover und Pop souverän und mit viel Spaß an der Freude.

„Californication“ von den Red Hot Chilly Peppers, „Don't speak“ von No Doubt, „Rolling in the Deep“ von Adele, „Entre dos tierras“ von Heroes del Silcencio, „51 States“ von New Model Army – die Bandbreite der Coverband ist groß. „Dabei spielen wir das, was wir auch privat gerne hören“, erklärt Dobernecker. Die Bandmitglieder unterbreiteten jeweils Vorschläge, wenn es darum gehe, ein neues Lied in das schon recht große Repertoire aufzunehmen.

Funke springt über

Dann übe jeder für sich, bevor sich die Bandmitglieder dann später zusammenfänden. „Der Guido ist beispielsweise Fan von den Foo Fighters. Deswegen spielen wir auch deren Lieder“, erzählt Dobernecker. Er selbst höre die Gruppe nicht so gerne. „Die Lieder zu spielen, bringt dann aber doch jede Menge Spaß“, sagt er. Und das merkt man der Band auch an. Das, was sie machen, tun sie mit großer Freude. Und dieses Gefühl springt recht schnell auf das Publikum über.

In der Band spielen zudem zwei Generationen zusammen. So ist der Schlagzeuger mit 25 Jahren noch recht jung. Und auch die Leadsängerin ist erst 28 Jahre alt. Die anderen sind über 40. Aber alle sind mit dem gleichen Herzblut bei der Sache. Die Freude am Musizieren sei das große verbindende Element, sagt Dobernecker.

Im neuen Jahr warten wieder neue Herausforderungen auf „Green Garage“. So ist geplant, ein „Unplugged-Programm“ auf die Beine zu stellen. Ganz besonders freut es die Hobbymusiker, dass sie 2015 beim großen Festival „Summer in the City“ in Bergheim dabei sein werden.

 

 

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